Berichterstattung traditioneller Medien
Medien berichten weit häufiger über Gewalt-Delikte von Ausländern, als es ihrem tatsächlichen Anteil in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik entspricht. Das zeigen mehrere Studien des Medienforschers Thomas Hestermann (2023, 2022 und 2019).
Die Zahlen aus 2023 zeigen bei Gewalt-Delikten:
In rund einem Drittel der Berichte wird die Herkunft des/der Tatverdächtigen genannt.
In den Berichten, die die Herkunft nennen, werden Ausländer weit überproportional oft benannt: In Fernsehberichten in 84,2 Prozent und in Zeitungsberichten in 82 Prozent der Fälle, obwohl ihr tatsächlicher Anteil an Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik nur rund einem Drittel entspricht.
Deutsche Tatverdächtige werden hingegen unterproportional dargestellt: Ihr Anteil an Gewalt-Delikten beträgt in Fernsehberichten, die die Herkunft benennen, 15,8 Prozent, in Zeitungsberichten 18,0 Prozent – in der Polizeilichen Kriminalstatistik hingegen 66,7 Prozent.
Diese Zahlen sind beispielhaft für eine an vielen Stellen intransparente Berichterstattung traditioneller Medien. Neue Medien geben die Chance, diese Lücke füllen zu können, da sie eine hohe Menge an Informationen frei zur Verfügung stellen und Individuen so die Chance haben, sich unabhängig zu informieren. Vorraussetzung für die Nutzung Neuer Medien und die Informationsbereitstsellung im digitalen Raum, ist ein sehr hohes Maß an Medienkompetenz und die Fähigkeit, Inhalte in ihrer Legitimität zu unterscheiden. Eine frühe mediale Bildung in Schulen ist für die Einordnung und kritische Bewertung von netzbasierten Informationen unumgänglich. Sie kann frühe Radikalsierungen vorbeugen und ist notwenig für Demokratie im Internet.
Vgl. Monika Oberle: Medienkompetenz als Herausforderung für die politische Bildung. Bundeszentrale für politische Bildung. 2017. https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/medienkompetenz-schriftenreihe/257615/medienkompetenz-als-herausforderung-fuer-die-politische-bildung/
Medien berichten weit häufiger über Gewalt-Delikte von Ausländern, als es ihrem tatsächlichen Anteil in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik entspricht. Das zeigen mehrere Studien des Medienforschers Thomas Hestermann (2023, 2022 und 2019).
Die Zahlen aus 2023 zeigen bei Gewalt-Delikten:
In rund einem Drittel der Berichte wird die Herkunft des/der Tatverdächtigen genannt.
In den Berichten, die die Herkunft nennen, werden Ausländer weit überproportional oft benannt: In Fernsehberichten in 84,2 Prozent und in Zeitungsberichten in 82 Prozent der Fälle, obwohl ihr tatsächlicher Anteil an Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik nur rund einem Drittel entspricht.
Deutsche Tatverdächtige werden hingegen unterproportional dargestellt: Ihr Anteil an Gewalt-Delikten beträgt in Fernsehberichten, die die Herkunft benennen, 15,8 Prozent, in Zeitungsberichten 18,0 Prozent – in der Polizeilichen Kriminalstatistik hingegen 66,7 Prozent.
Diese Zahlen sind beispielhaft für eine an vielen Stellen intransparente Berichterstattung traditioneller Medien. Neue Medien geben die Chance, diese Lücke füllen zu können, da sie eine hohe Menge an Informationen frei zur Verfügung stellen und Individuen so die Chance haben, sich unabhängig zu informieren. Vorraussetzung für die Nutzung Neuer Medien und die Informationsbereitstsellung im digitalen Raum, ist ein sehr hohes Maß an Medienkompetenz und die Fähigkeit, Inhalte in ihrer Legitimität zu unterscheiden. Eine frühe mediale Bildung in Schulen ist für die Einordnung und kritische Bewertung von netzbasierten Informationen unumgänglich. Sie kann frühe Radikalsierungen vorbeugen und ist notwenig für Demokratie im Internet.
Vgl. Monika Oberle: Medienkompetenz als Herausforderung für die politische Bildung. Bundeszentrale für politische Bildung. 2017. https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/medienkompetenz-schriftenreihe/257615/medienkompetenz-als-herausforderung-fuer-die-politische-bildung/